jpw.hmn
etiam si omnes, ego non 
 

Willkommen

J. P. Wolters ist ein Maler aus dem Neandertal bei Düsseldorf. Er malt hauptsächlich mit Acryl auf Leinwand und Malpappe. In seinen Bildern erzählt Wolters eine Geschichte über die Beziehung von Algorithmus und Mensch. Dafür hat er den Abstrakten Dataismus als eigenen Stil entwickelt, wo er sich der Bildsprache des Hard Edge und der Farbfeldmalerei bedient. Neben diesen malt Wolters die Reihe der Lichtprofile und Hard-Edge-Bilder.




Abstrakter Dataismus

In seinem Hauptwerk des Abstrakten Dataismus setzt sich Wolters als Beobachter kritisch mit der Wechselwirkung von Mensch und Digitalisierung auseinander. Nach seiner Ansicht sind die Prozesse eines Computers auf der Ebene der Hardware und Software explizit ungegenständlich, so dass eine malerische Darstellung nur mit Hilfe eines abstraktes Konzepts möglich ist. Aus diesem Grund wird die verpixelte Gesamtdarstellung als bevorzugtes Stilmittel gewählt. Das Pixel prädestiniert in den Augen von Wolters die legitime Form, den mannigfaltigen Naturzustand der Daten darzustellen. Viele kleine Monochrome erzeugen im Kopf des Betrachters die Illusion einer Realität. Der französische Maler Yves Klein prophezeite in den 1960er Jahren, dass in der Zukunft alle Künstler Monochrome erzeugen würden. Die heutige allgegenwärtige Präsenz von Bildschirmen und damit Pixeln bestätigt dies. Dabei brechen Pixel dem Menschen die umgebende Realität aus Feuer, Wasser, Erde und Licht und Dunkelheit auf und projizieren ihm eine neue, virtuelle und künstliche Umgebung. Diese Tatsächlichkeit ist eine Illusion, da die wiedergegebenen Bilder aus Millionen unbeträchtlichen Lichtquellen auf einer Platine bestehen, die im Inneren des Betrachters eine Realität präludieren.

 Es bleibt zudem die Frage, in wie weit der Mensch in Zukunft als Teil einer volldigitalisierten Welt partizipiert. So soll auch der Name jpw.hmn zum weiterdenken forcieren, in welcher Relation der Mensch in Zukunft nur noch ein Datenformat in einer Augmented Reality sein könnte, das umfassend an seine digitale und virtuelle Nachbildung gebunden sein wird.


Lichtprofile

In der Serie "Lichtprofile" malt J. P. Wolters von Orten auf der ganzen Welt das charakteristische Licht und dessen von uns wahrnehmbaren Farben. Seine Bilder sind in diesem Kontext vertikal zu lesen. 

 

Einflüsse auf seinen Malstil: